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Toter nach Explosion und Brand in Mehrfamilienhaus in Kropp

 |  von Thomsen / Foerde.news

Ob es sich um den 77-Jährigen Bewohner handelt, müssen die Ermittlungen zeigen - Fotos: Sven Geißler

Kropp – Nach einer Explosion mit anschließendem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Birkenweg in Kropp haben Einsatzkräfte am Dienstagmorgen einen Toten in der betroffenen Erdgeschosswohnung entdeckt. Vier Menschen wurden leicht verletzt. Die Ursache der Explosion ist weiterhin unklar; Gasflaschen in der Wohnung könnten nach möglicherweise eine Rolle gespielt haben.

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Gegen 6.45 Uhr waren mehrere Notrufe bei Polizei und Rettungsdienst eingegangen. Anwohner meldeten eine Explosion und einen Brand in dem Mehrfamilienhaus. Daraufhin wurden zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Einsatzort entsandt.

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Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich die Explosion in einer mittleren Erdgeschosswohnung des Hauses, in dem 29 Personen gemeldet sind. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand die Wohnung in Vollbrand. Die Druckwelle beschädigte zahlreiche Fenster und Türen des Mehrfamilienhauses sowie umliegender Gebäude, die teilweise aus ihren Rahmen gedrückt wurden.

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Die Einsatzkräfte retteten und evakuierten die Bewohner des Hauses, teilweise mithilfe einer Drehleiter über die Balkone. Nach Angaben von Pressesprecher Jan Krüger wurden vier Personen leicht verletzt. Zwei von ihnen kamen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Schleswig, zwei weitere in ein Krankenhaus nach Rendsburg.


Wie Polizeisprecherin Sandra Otte mitteilte, wurde nach den Löscharbeiten ein Toter in der brandbetroffenen Wohnung entdeckt. Die Wohnung kann wegen Einsturzgefahr derzeit noch nicht betreten werden. Ob es sich bei dem Verstorbenen um den 77-jährigen Mieter handelt, ist bislang unklar.


Zwischenzeitlich waren rund 200 Einsatzkräfte vor Ort, darunter die Freiwilligen Feuerwehren Kropp und Tetenhusen, zahlreiche Rettungssanitäter sowie das THW Schleswig. Das THW sichert das Gebäude, damit Polizei und weitere Einsatzkräfte die Wohnung betreten können. Derzeit gilt der Bereich jedoch noch nicht als gesichert.

Krüger erklärte auf telefonische Nachfrage von Förde.news, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in der Wohnung Gasflaschen gefunden wurden. Ob diese möglicherweise ursächlich für die Explosion waren, ist Bestandteil der weiteren Ermittlungen.

Die Ermittlungen zur Ursache der Explosion dauern an. Der Einsatzort bleibt großräumig abgesperrt.