Hier kannst du die Förde.news App herunterladen:
Download im App Store   Jetzt bei Google Play

Kontrollen der Bundespolizei: Fahrer ohne Führerschein und Verdacht auf fehlenden Versicherungsschutz

 |  von Thomsen / Foerde.news

Einem Bundespolizisten gelang es, den Mann nach etwa 150 Metern einzuholen und vorläufig festzunehmen. - Symbolfoto: Thomsen

Handewitt – Bei zwei Kontrollen im Raum Flensburg und Handewitt hat die Bundespolizei am Dienstagabend mehrere Verstöße festgestellt. Auf der B 200 flüchtete ein 43-jähriger Autofahrer vor einer Kontrolle, wenig später wurde in Handewitt ein Kleintransporter überprüft. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

- Anzeige -

Gegen 19.30 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei auf der B 200 ein VW Passat auf. Eine fahndungsmäßige Abfrage des Autokennzeichens ergab Unregelmäßigkeiten, woraufhin die Beamten das Fahrzeug an der Abfahrt Jarplund stoppen wollten und entsprechende Anhaltesignale gaben.

- Anzeige -
Anzeige

Der Fahrer folgte den Anweisungen zunächst, beschleunigte dann jedoch und ignorierte die Signale. Im Bereich Heideland musste er schließlich in einer Sackgasse anhalten, stieg aus dem Fahrzeug aus und flüchtete zu Fuß. Die 17-jährige Beifahrerin blieb im Auto sitzen.

- Anzeige -

Einem Bundespolizisten gelang es, den Mann nach etwa 150 Metern einzuholen und vorläufig festzunehmen. Wie sich anschließend herausstellte, besaß der 43-Jährige seit Ende 2024 keine Fahrerlaubnis mehr. Zudem stellten die Beamten fest, dass die Kennzeichen gefälscht waren. An dem Nummernschild mit SL-Zulassung waren Plaketten aus Nordfriesland angebracht.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,06 Promille. Der Fahrer gab zudem an, am Vortag Rauschgift konsumiert zu haben. Eine Streife des 1. Polizeireviers wurde hinzugezogen. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt, außerdem wurde eine Blutprobe angeordnet.

Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauchs und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Das erklärte Pressesprecher Hanspeter Schwartz von der Bundespolizei Flensburg.

Später am Abend, gegen 23.45 Uhr, kontrollierte die Bundespolizei am Scandipark in Handewitt einen Kleintransporter. Die Überprüfung ergab, dass das Fahrzeug zur Zwangsentstempelung ausgeschrieben war. Der 20-jährige Fahrer konnte zunächst keinen Versicherungsnachweis vorlegen.

Nach 15 Minuten wurde dann doch ein Nachweis vorgelegt. Die Ermittlungen ergaben jedoch, dass die Versicherung erst zehn Minuten zuvor abgeschlossen worden war. Damit bestand der Verdacht eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Dem 20-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt, zudem fertigten die Beamten eine Strafanzeige.

Ob weitere Ermittlungen folgen, ist Gegenstand der laufenden Prüfungen.