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45-Jähriger Mann stirbt bei Brand in Fahrdorf
| von Jasper Hentschel
Fahrdorf –
Schon kurz nachdem aufmerksame Anwohner am Donnerstagmorgen den Notruf gewählt hatten, stand eine tiefschwarze Rauchsäule über Fahrdorf und der Schlei. In der Straße Fährheit mitten im Dorf hatten sie gegen sechs Uhr eine Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.
Schon anhand der ersten Meldungen löste die Rettungsleitstelle einen Großalarm aus. Denn schnell war klar, dass sich vermutlich noch Menschen in dem Haus befinden. Daher wurden neben zahlreichen Feuerwehren aus dem Amt Haddeby auch mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie der Rettungshubschrauber Christoph 42 alarmiert.
Die Befürchtungen der Einsatzkräfte bewahrheiteten sich schon kurz nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle. „Es stellt sich so dar, dass sich der Vater nach Ausbruch des Feuers noch ins Freie retten konnte, sein Sohn aber in dem Gebäude vermisst wird“, sagte Amtswehrführer Gunnar Brast während der Löscharbeiten.
Sofort gingen zwei Trupps der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz in das brennende Gebäude, um nach dem vermissten Sohn zu suchen. Parallel dazu wurden erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Zunächst konnten die Einsatzkräfte den Vermissten aber aufgrund der Ausbreitung des Brandes im hinteren Teil des Wohnhauses zunächst nicht finden.
Der Brand verursachte auch eine starke Rauchentwicklung. Diese war sowohl von Schleswig aus als auch weiter östlich aus Angeln in einer Entfernung von mehr als zehn Kilometern deutlich zu sehen. Zudem zog der Brandrauch über die Schlei nach Schleswig und vernebelte insbesondere den Friedrichsberg zeitweise erheblich.
Daher veranlasste die Einsatzleitung eine Warnung der Bevölkerung über die Nina-App und Rundfunkdurchsagen. In Fahrdorf selbst wurden die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.
Da der Brandort aufgrund der engen Bebauung nur schwer zugänglich war und das Feuer im Dach nicht ohne weiteres erreichbar war, wurde auch der Löschzug Friedrichsberg der Schleswiger Feuerwehr mit der Drehleiter und weiteren Atemschutzgeräteträgern alarmiert. Aus dem Korb der Drehleiter musste das Dach geöffnet und die Flammen darunter bekämpft werden.
Nachdem der Brand im hinteren Teil des Hauses unter Kontrolle gebracht war, unternahm die Feuerwehr einen weiteren Versucht, den Vermissten zu finden. Sie fanden den 45 Jahre alten Mann schließlich im Obergeschoss, wo nach Einschätzung der Feuerwehr auch der Brand ausgebrochen sein könnte.
Für den Bewohner kam allerdings jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Sein 74 Jahre alter Vater, der sich unverletzt ins Freie gerettet hatte, wurde sowohl vom Rettungsdienst als auch von Nachbarn betreut und versorgt.
Bei dem Einsatz verletzten sich auch zwei der rund 60 eingesetzten Feuerwehrleute leicht. Sie wurden vor Ort ambulant behandelt und mussten nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Aufgrund der auf dem Dach des Hauses installierten Photovoltaik-Anlage gestalten sich die Nachlöscharbeiten für die Feuerwehr schwierig, da die Glutnester kaum erreichbar sind. Die Einsatzkräfte rechnen damit, dass die Löscharbeiten noch den ganzen Vormittag andauern werden.
Für den Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde die Dorfstraße voll gesperrt. Am Morgen hat auch die Kriminalpolizei erste Ermittlungen zu dem tragischen Brand aufgenommen und wird die Brandstelle nach Abschluss der Löscharbeiten, wie in solchen Fällen üblich, für weitere Untersuchungen beschlagnahmen.
Schon anhand der ersten Meldungen löste die Rettungsleitstelle einen Großalarm aus. Denn schnell war klar, dass sich vermutlich noch Menschen in dem Haus befinden. Daher wurden neben zahlreichen Feuerwehren aus dem Amt Haddeby auch mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie der Rettungshubschrauber Christoph 42 alarmiert.
Die Befürchtungen der Einsatzkräfte bewahrheiteten sich schon kurz nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle. „Es stellt sich so dar, dass sich der Vater nach Ausbruch des Feuers noch ins Freie retten konnte, sein Sohn aber in dem Gebäude vermisst wird“, sagte Amtswehrführer Gunnar Brast während der Löscharbeiten.
Sofort gingen zwei Trupps der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz in das brennende Gebäude, um nach dem vermissten Sohn zu suchen. Parallel dazu wurden erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Zunächst konnten die Einsatzkräfte den Vermissten aber aufgrund der Ausbreitung des Brandes im hinteren Teil des Wohnhauses zunächst nicht finden.
Der Brand verursachte auch eine starke Rauchentwicklung. Diese war sowohl von Schleswig aus als auch weiter östlich aus Angeln in einer Entfernung von mehr als zehn Kilometern deutlich zu sehen. Zudem zog der Brandrauch über die Schlei nach Schleswig und vernebelte insbesondere den Friedrichsberg zeitweise erheblich.Daher veranlasste die Einsatzleitung eine Warnung der Bevölkerung über die Nina-App und Rundfunkdurchsagen. In Fahrdorf selbst wurden die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.
Da der Brandort aufgrund der engen Bebauung nur schwer zugänglich war und das Feuer im Dach nicht ohne weiteres erreichbar war, wurde auch der Löschzug Friedrichsberg der Schleswiger Feuerwehr mit der Drehleiter und weiteren Atemschutzgeräteträgern alarmiert. Aus dem Korb der Drehleiter musste das Dach geöffnet und die Flammen darunter bekämpft werden.Nachdem der Brand im hinteren Teil des Hauses unter Kontrolle gebracht war, unternahm die Feuerwehr einen weiteren Versucht, den Vermissten zu finden. Sie fanden den 45 Jahre alten Mann schließlich im Obergeschoss, wo nach Einschätzung der Feuerwehr auch der Brand ausgebrochen sein könnte.
Für den Bewohner kam allerdings jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Sein 74 Jahre alter Vater, der sich unverletzt ins Freie gerettet hatte, wurde sowohl vom Rettungsdienst als auch von Nachbarn betreut und versorgt.
Bei dem Einsatz verletzten sich auch zwei der rund 60 eingesetzten Feuerwehrleute leicht. Sie wurden vor Ort ambulant behandelt und mussten nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden.Aufgrund der auf dem Dach des Hauses installierten Photovoltaik-Anlage gestalten sich die Nachlöscharbeiten für die Feuerwehr schwierig, da die Glutnester kaum erreichbar sind. Die Einsatzkräfte rechnen damit, dass die Löscharbeiten noch den ganzen Vormittag andauern werden.
Für den Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde die Dorfstraße voll gesperrt. Am Morgen hat auch die Kriminalpolizei erste Ermittlungen zu dem tragischen Brand aufgenommen und wird die Brandstelle nach Abschluss der Löscharbeiten, wie in solchen Fällen üblich, für weitere Untersuchungen beschlagnahmen.Transparenz: In einer vorherigen Version des Artikels schrieben wir, dass der verstorbene 46 Jahre gewesen sein soll. Die Polizei bestätige später, das er erst 45 Jahre alt ist. Wir haben dies angepasst
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